Über mich
Meine berufliche Laufbahn begann ich als Gärtnerin im Psychiatriezentrum Hard in Embrach. Rückblickend überrascht mich das nicht. Damals wie heute interessiert mich, unter welchen Bedingungen Wachstum und Entwicklung möglich wird. Heute arbeite ich mit Menschen und Organisationen statt mit Pflanzen – die Fragen sind sehr ähnlich geblieben. Ich glaube, dass Menschen wachsen und sich entfalten möchten. Meine Aufgabe sehe ich darin, Räume zu schaffen, in denen dies möglich wird.
Mein beruflicher Weg führte mich dann weiter durch einige verschiedene soziale Tätigkeitsfelder: Arbeitsintegration, Erlebnispädagogik, Bildung und Gestaltung. Heute verbinde ich diese Erfahrungen in einer Arbeit, die Menschen, Prozesse und gesellschaftliche Fragen zusammenbringt.
Ich interessiere mich dabei für das Dazwischen:
Was ist zwischen Mensch und Organisation & System(en),
zwischen Chaos und Struktur,
zwischen Verletzlichkeit und Verantwortung,
zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlicher Veränderung?
Mich beschäftigen Lernräume, Beziehungsgestaltung, Selbstorganisation, Inklusion und die Frage, wie wir trotz Unterschiedlichkeit gemeinsam Zukunft gestalten können.
Ich arbeite mit Facilitation, erfahrungsbasiertem Lernen, kreativen Prozessen und dialogischen Formaten. Dabei interessieren mich weniger schnelle Lösungen als ehrliche Begegnungen und gemeinsames Denken.
Kunst und Gestaltung begleiten mich dabei als eigene Sprache — als Möglichkeit, Komplexität sichtbar und spürbar zu machen.
Mit meiner Arbeit möchte ich Räume schaffen, in denen Menschen sich zeigen, Perspektiven wechseln und neue Möglichkeiten entdecken können.
